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Furtwanger Hexe und „Gayser“ auf Fasnet-Etikett 2026

11.11.2025

Fürstenberg Brauerei läutet Fasnet-Saison ein

Pünktlich zur fünften Jahreszeit bringt die Fürstenberg Brauerei wieder ein Stück regionales Brauchtum auf ihre Flaschen: Die Fasnet-Edition 2026 wird auf über 4,5 Millionen Etiketten der Sorten Fürstenberg Pilsener und Fürstenberg Helles Naturtrüb in der 0,33-Liter-Flasche zu sehen sein.

Erneut wurden zwei traditionsreiche Zünfte für die beliebten Sonderetiketten ausgewählt: die Narrenzunft Furtwangen e.V., die 2026 ihr 100-jähriges Jubiläum feiert, und die Gayser-Gilde Obereschach e.V., die im selben Jahr auf 50 Jahre Zunftgeschichte zurückblickt. Die Furtwanger Hexe und der „Gayser“ mit seinem ikonischen Rindsknochen geben der Kampagne ihr launiges Gesicht.
„Mit den Zünften aus Furtwangen und Obereschach holen wir zwei starke Symbole regionaler Fasnetkultur auf unsere Flaschen. Sie sind Ausdruck für Heimatliebe, Zusammenhalt und Lebensfreude im Süden“, kommentiert Georg Schwende, Geschäftsführer der Fürstenberg Brauerei, die Auswahl.

Aktion im Handel

Auch im Handel steht alles im Zeichen der Fasnet: Zu jedem Kasten der Fürstenberg-Biere mit Fasnet-Etikett gibt es 2026 einen exklusiven Flaschenöffner in Form eines Fasnet-Ordens – ein liebevoll gestaltetes Sammlerstück für alle, die das närrische Lebensgefühl auch zu Hause genießen möchten.

Zwei Zünfte – zwei Geschichten

Die Narrenzunft Furtwangen e.V. wurde 1926 gegründet und zählt heute knapp 500 Mitglieder. Als traditionsreiche Zunft der Uhrenstadt steht sie mit Figuren wie dem „Spättlebuebe“ oder eben der Furtwanger Hexe für die lebendige Fasnet im Hochschwarzwald. Die Figur der Hexe geht auf eine alte Tradition aus dem 19. Jahrhundert zurück: Schon damals durften sich die Männer ab dem Baschetag, dem Sebastianstag am 20. Januar, als Hexen verkleiden. Mitte der 1950er Jahre entstand daraus die Furtwanger Hexe, die bis heute mit ihrem aufwendigen Häs das Stadtbild zur Fasnet prägt. Zum Häs gehören Strohschuhe, Ringelsocken, roter Überrock, grüne Schürze, eine schwarze Bluse und ein schwarz-rot-kariertes Kopftuch. Die geschnitzte Holzlarve ist von Flachszöpfen eingerahmt, und ein Reisigbesen dient als klassisches Erkennungsmerkmal.
Die Gayser-Gilde Obereschach e.V. wurde 1976 gegründet und hat aktuell rund 360 Mitglieder. Der Name „Gayser“ geht auf den Gaishof zurück, einen alten Bauernhof in Obereschach, der im Mittelalter den Johannitern unterstand. Von dort mussten die Bauern ihren Zehnten an die Gutsherren abgeben – oft blieb ihnen selbst kaum mehr als die abgenagten Knochen. Das Häs besteht aus schwarzem, in Fransen geschnittenem Filz, als Zeichen der Armut. Die Scheme zeigt einen grimmig und hungrig dreinschauenden Bauern. Der Gayser hält in seiner rechten Hand einen echten Rindsknochen („Knochä“), welcher als Symbol für Ausdauer und Überlebenswille steht. Das rote Tuch mit dem Obereschacher Wappen darauf rundet sein Häs ab.