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Den wilden Süden erleben

Fuchs:

Der (Rot-)Fuchs ist ein hundeartiger Beutegreifer, der vorwiegend nacht- und dämmerungsaktiv ist. Obwohl er nicht viel schwerer ist als eine durchschnittliche Hauskatze, zählt er in Baden-Württemberg zu den größten heimischen Raubtieren. Füchse sind soziale Tiere, die in Familienverbänden zusammenleben. Als eifriger Mäusejäger ist der Fuchs vor allem im Wald oder Kulturland verbreitet, wobei er zunehmend auch im menschlichen Siedlungsbereich gefunden werden kann.

Hirsch:

Der Hirsch zählt zu den größten in freier Wildbahn vorkommenden Säugetieren Deutschlands. Besonders wohl fühlen sich die majestätischen Tiere in grasreichen Landschaften und ausgedehnten Waldgebieten. Hirsche sind tag- und nachtaktiv und leben außerhalb der Brunftzeit in separaten Hirschrudeln oder als Einzelgänger.

Storch:

(Weiß-)Störche sind auf offene Landschaften, wie Feuchtwiesen, Flussniederungen oder Auengebiete, als Lebensräume angewiesen. Ausgewachsene Tiere sind zwischen 80 und 115 Zentimeter hoch und besitzen eine Flügelspannweite von 195 bis 215 Zentimetern. Ihr weißes Gefieder, die schwarzen Schwingen und Schulterfedern, der unverwechselbare lange, rote Schnabel und die roten Beine geben den Tieren ein einzigartiges Aussehen und einen hohen Wiedererkennungswert.  

Wildschwein:

Das Wildschwein, aufgrund seiner dunklen Färbung auch Schwarzwild genannt, ist die Stammform aller Hausschweinrassen. Die Tiere sind von Natur aus zwar tagaktiv, sind durch die menschliche Verfolgung heutzutage aber überwiegend in der Nacht anzutreffen. Wildschweine leben in Mutterfamilien, im Harem oder in Gruppen vorjähriger Tiere zusammen. Insbesondere männliche Tiere leben aber auch als Einzelgänger. Die Allesfresser leben bevorzugt in Laub- und Mischwäldern, wobei die Tiere auch zunehmen in menschliche Siedlungsbereiche vordringen. 

Eule:

Eulen sind rein nachtaktive Tiere und zeichnen sich daher durch ihre scharfen Sinne aus. Trotz ihrer Krallen und ihrem Hakenschnabel, sind die Nachtvögel jedoch nicht mit Adler, Falke & Co. verwandt. Hauptbeutetiere der nächtlichen Jäger sind verschiedene Arten von Mäusen. Daneben erbeuten sie aber auch andere Vögel. Dabei unterscheiden die Tiere zwei verschiedene Jagdmethoden: Die Ansitz- und die Pirschjagd. Die in Deutschland am weitesten verbreitete Eulenart ist dabei der Waldkauz. Im Schwarzwald selbst lassen sich 8-9 heimische Eulenarten identifizieren, darunter der Uhu, der Sperlingskauz oder der Waldohrkauz.

Biber:

Biber sind weltweit die zweitgrößten Nagetiere und zählen mit bis zu 25 bis 35 Kilogramm zu den schwersten heimischen Wildtieren. Über ihr gesamtes Leben hinweg leben die Nager in einer Art Dauerehe innerhalb einer Biberfamilie. Biber ernähren sich rein pflanzlich und siedeln an Gewässern verschiedenster Art, die entweder bereits eine ausreichende Wassertiefe besitzen oder sich mittels Dämmen hoch genug aufstauen lassen.