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Impressum

1801
Wir brauen „Luftbier“

Es wird erstmals Luftbier, ein aus Weizen und Gerstenmalz gebrautes obergäriges Bier, gebraut, das unserem heutigen Weizenbier ähnlich ist.

Es ist zu lesen, dass dieses Luftbier unter anderem deswegen gebraut wird, „… um mit Fabrizierung des schmackhaften Stoffe den Kredit der Braustatt zu erhalten und die Konkurrenz der vielen in der Nachbarschaft angelegten Brauereien, die ein solches Bier zu verfertigen nicht im Stande sind, nach und nach wieder zurück zu drängen“. Wettbewerbsfähigkeit ist also kein Zeichen der heutigen Zeit, schon damals gilt es, sich erfolgreich von der Konkurrenz abzuheben

Zudem wird ab 1801 nur noch heimische Gerste verwendet. Damit pflegt Fürstenberg eine über 200-jährige Tradition, Rohstoffe aus der Region zu beziehen. Dies stärkt nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern schont auch unsere Umwelt.

1868
Fürstenberg erobert Europa

1868 wird Donaueschingen an das Schienennetz angeschlossen. Endlich ist es möglich die Transportkosten zu senken und den Vertrieb auszubauen. Zunächst exportiert die Brauerei  in die nahe Schweiz. Und schon bald sind die Fürstenberg-Biere auch in Paris erhältlich.

1874
Bier heilt und hilft

Seit 1874 ist das Fürstenberg Exportbier als Flaschenbier im Handel erhältlich. Wegen seiner Nährkraft wird diesem eine kurierende Kraft nachgesagt und vor allem Kranken als Heilmittel empfohlen.

1880
Export in die große Welt

Durch Einführung eines Flaschenbier-Pasteurs 1880 wird unser Flaschenbier erstmals pasteurisiert und damit deutlich haltbarer gemacht – perfekt um unsere Biere für lange Transportwege zu rüsten.

1884
Bismarcks „Haustrunk“

Mit Josef Munz erhält die Fürstenberg Brauerei einen neuen und sehr innovativen Braumeister. Zwei Jahre nach seinem Eintritt in die Brauerei gelingt ihm die Herstellung einer Spezialität nach Wiener Brauart, goldgelb in der Farbe, das „Salvator“, das unter dem Namen „Danubia-Exportbier“ bis Brasilien seine Liebhaber findet. Reichskanzler Bismarck wählt es zu seinem „Haustrunk“, sein Leibarzt Schweninger nennt es das „Bier der Biere“ und ein deutscher Geistlicher bezeichnet es gar als „wahren Göttertrank“.

1895
Das Premium Pilsener wird geboren

Josef Munz gelingt als einem der ersten in Deutschland ein Bier Pilsener Brauart: das „Bohemia“, das später „Fürstenberg-Bräu hell“ und heute „Premium Pilsener“ genannt wird. Dieses Bier wird aus feiner Gerste, bestem Hopfen und dem außerordentlich weichen Wasser der eigenen Quelle gebraut.

1900
Tafelgetränk Seiner Majestät

Im April 1900 trifft Kaiser Wilhelm II. in Donaueschingen ein. Fürstenberg-Bräu mundet ihm so gut, dass er es zu seinem Tafelgetränk bestimmt, und so erhält es die ehrenvolle Auszeichnung „Tafelgetränk Seiner Majestät“. Gestärkt von solch einem Zuspruch entwickelt sich Fürstenberg zu einer Großbrauerei und beliefert bald über 900 Ausschanklokale in ganz Deutschland. Darüber hinaus wird es in den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Italien und der Schweiz vertrieben. Großreedereien, die kaiserliche Marine und die Kolonialverwaltungen in Afrika sind regelmäßige Bezieher von Fürstenberg Bier. Sogar bei der Zeppelin-Reederei gehört Fürstenberg mit an Bord.